Grundsteuer Rechner

Natürlich kann man wohl sagen, dass es für unterschiedliche Grundstücke natürlich auch unterschiedliche Steuerhöhen geben kann. Dabei geht man nicht nur von der Größe und dem Wert des Grundstückes aus, sondern auch vom „Zweck“ für den das Grundstück bestimmt ist.

 

 

 

Online Rechner für die Grundsteuer gibt es nicht, weil sich jede Gemeinde einen eigenen Hebesatz für die Grundsteuer beschließen kann. Obwohl die online Berechnung, so nicht möglich ist, ist es ziemlich leicht auszurechnen, wie hoch denn nun die Grundsteuer wird.

 

1) Als Erstes braucht man dafür die so genannte Grundsteuermesszahl, die in den alten Bundesländern, für Grundstücke mit Einfamilienhäusern geteilt ist.

 

  • a) Für die ersten 38346,86 Euro, des Grundstückswertes (inkl. Gebäude) gilt die Grundsteuermesszahl von 2,6%o.
  • b) Für den Rest des Wertes, gilt die Grundsteuermesszahl von 3,5%o.

 

2) Als Nächstes braucht man noch den Hebesatz. Der Hebesatz ist in jeder Gemeinde sehr unterschiedlich und wird je nach „Einwohnerbedarf“ gehoben und gesenkt!

 

3) Als Drittes braucht man noch den Einheitswert für das eigene Grundstück, der vom Finanzamt ermittelt wird.

 

4) Als Letztes geht es dann an die Berechnung der Grundsteuer. Bei einem Einfamilienhaus geschieht das in zwei Stufen:

 

  • a.) 2,6%o x Hebesatz x Einheitswert (1) = Grundsteuer 1 (Der ermäßigte Teil bei einem Wert bis ca. 38000,- Euro.
  • b.) 3,5%o x Hebesatz x Einheitswert (2) = Grundsteuer 2
  • c.) Grundsteuer 1 + Grundsteuer 2 = Jahresgrundsteuer

Was man dabei auf keinen Fall vergessen darf, sind die unterschiedlichen Hebesätze in den Gemeinden. Vergisst man das, kann es zu bösen Überraschungen kommen. Wer ein Haus verkauft, muss sich auch noch auf etwas anderes gefasst machen. Verkauft man sein Haus im Januar, kann es sein, dass man seine Grundsteuer noch bis zum Ende des Jahres bezahlen muss, bevor sich das Finanzamt an den neuen Besitzer wendet. Das ist zwar nicht Überall die Praxis, kommt aber relativ häufig vor.