Nettorechner
In der Regel versteht man unter einem Nettorechner, ein kleines Tool, mit dem man ausrechnen kann, wie viel Geld einem bleibt, nachdem das Finanzamt zugeschlagen hat. So einen Nettorechner, kann man also nicht nur für den Lohn oder das Gehalt gebrauchen. Auch das Weihnachtsgeld, die Abfindung oder einfach eine Rente muss häufig besteuert werden. Das man sein Einkommen mit einem Nettorechner online berechnen kann, bewahrt einen ja nicht davor, auch eine Steuererklärung zu machen. Trotzdem kann man sich schon mal vorab, informieren wie viel übrig bleibt. Wofür man auch einen guten „Nettorechner“ gebrauchen kann, ist aber auch eine Erbschaft. Sicher gibt es bei einer Erbschaft immer auch relativ hohe Freibeträge. Allerdings gelten diese oft nur für Verwandte. Erben Bekannte, dann ist hier meist auch eine kräftige Steuer fällig. Eine andere Variante für Nettorechner, sollte jeder sehr ernst nehmen, der sich mit einer Kapitallebensversicherung absichern oder vorsorgen möchte. Dabei rechnet man nicht nur die einzelnen Beiträge aus, sondern immer auch, wie viel davon an Provision bzw. Bearbeitungsgebühr, an den Versicherer und den Vertreter geht. Jede Provision und jede Gebühr, wird meistens auch in Prozent angegeben. Nur wenige Nettorechner beschäftigen sich mit dieser „komplizierten“ Berechnung. Sinn dieser Nettorechner ist, herauszufinden, wie viel der eingezahlten Prämie, wirklich im „Sparbeutel“ des Beitragszahlers landet. Denn das was sich mit der Zeit ansammelt, ist das Kapital, auf dem die gesamten folgenden Erträge durch Zinsgewinne. Meist werden die „Anteile“ für den Versicherer und den Vertreter, am Anfang sehr hoch gesteckt. Mit der Zeit sinken dann die Anteile, obwohl immer auch eine Bearbeitungsgebühr von dem Beitrag abgezogen wird, der nicht in „Prozent“ angesetzt ist. Bei einem Nettorechner für eine Kapitallebensversicherung bzw. einen Sparplan, sollte man darauf achten dass: 1) Welche Provision bekommt der Vermittler? 2) Wie hoch ist die Bearbeitungsgebühr? 3) Welche „Summe“ wird als Grundlage für die Berechnung der Provisionen verwendet? 4) Bleibt der Provisionsanteil immer gleich oder sinkt er mit der Zeit? 5) Welche verschiedenen Nebenkosten gibt es insgesamt zu dem Vertrag? 6) Wie viel von der monatlichen/jährlichen Prämie landet tatsächlich im Spartopf? Sicher ist es aufwendig, sich die Details genau auszurechnen und sich dafür die Prozentrechnung und den Dreisatz in Erinnerung zu rufen. Doch leider gibt es keinen Nettorechner, mit dem man diesen Sparbereich einfach online berechnen kann.
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