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20.05.2012
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Lohnrechner

Lohnrechner

 

 

Will man sich mit einem Lohnrechner seinen Netto-Lohn ausrechnen, so kann man das auch ganz einfach an jedem Gehaltsrechner machen. Was der größte Unterschied zwischen einem Gehalt und einem Lohn ist, ist nach dem Verständnis der Menschen, die Zeit, für die eine „Zahl“ berechnet wird.

 

Beim Gehalt bezieht man sich auf einen Monat, in dem man das gleiche Geld bekommt, egal wie viele Stunden man denn nun genau in diesem Monat gearbeitet hat.

Hat man dagegen einen „Lohn“ vereinbart, den man für jede gearbeitete Stunde bekommt, muss man jeden Monat genau nachrechnen, wie viele Stunden man gearbeitet hat. Also bei 40 Stunden in der Woche, kommt man in vier Wochen auf 160 Stunden. Jetzt muss man ausrechnen, wie viel man in einem Monat brutto bekommt, bevor man diese „Zahl“ online zu seinen Netto-Lohn berechnen kann.

 

 

Gehen wir mal von einem Stundenlohn von 8,9 Euro aus, dann rechnet man das so:

 

  • 160 Stunden x 8,9 Euro = 1424 Euro

 

Diese 1424 Euro sind dann der Brutto-Lohn, den man für diesen einen Monat bekommt. Arbeitet man dagegen in einem Monat nur 150 Stunden, dann sind es gleich mal 1335 Euro, also fast 100 Euro weniger. Dennoch sind auch die 1335 der Brutto-Lohn für einen Monat Arbeit. Will man sich von dieser „Summe“ aus, nachrechnen, wie viel man Netto herausbekommt, kann man das einfach über einen Gehaltsrechner bzw. Lohnrechner online berechnen.

 

In die meisten Rechner kann man angeben ob man seinen „Jahreslohn“ oder seinen Monatslohn berechnen möchte. Sicher kann man so ganz einfach und schnell seinen Nettolohn berechnen, allerdings sollte man sich auf jeden Fall seinen persönlichen Steuerfreibetrag ausrechnen oder beim Finanzamt erfragen. Denn sonst kann es bei dem einen oder anderen Lohnrechner passieren, dass er nicht automatisch auf die Freibeträge ausgelegt ist und man „nach dem Rechner“ viel mehr Steuern zahlen muss, als eigentlich nötig. Das Finanzamt, wird sich natürlich darüber freuen, für einen selbst muss das aber wirklich nicht sein!

 

Wovor man sich mit den Freibeträgen nicht schützen kann, das sind die Sozialabgaben. Also die Versicherungen für den Krankheitsfall, die Arbeitslosigkeit, die Rente oder den Pflegefall. So kann es auch bei dem Gründlichsten „Lohnrechner“ mal passieren, dass man weniger als seinen Freibetrag bekommt, weil die Mindestbeträge für die Versicherungen, den Brutto Lohn so sehr schröpfen.

 

 

 
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