Benzinverbrauch berechnen

Leider ist es aber so, dass die Verbrauchsangaben der Hersteller nur für eine bestimmte Fahrweise gelten und man deshalb nicht pauschal sagen kann, wie viel ein Fahrer nun mit einem Fahrzeug verbraucht oder nicht. So kann ein aggressiver Fahrer einen viel höheren Benzinverbrauch haben als ein defensiverer Fahrer.


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Damit man berechnen kann, was man über eine bestimmte Strecke verbraucht, bieten viele online Rechner an den Benzinverbrauch für „Reisestrecken“ online zu berechnen. Dabei wird auch durchaus mal ein Unterschied, zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen und dem Alter der Fahrzeuge gemacht. Im Alltag machen sich aber nur wenige Menschen auf eine „Reise“ und sind viel eher im Stadtverkehr oder auf bestimmten Routen unterwegs. Um also herauszufinden, wie viel das eigene Fahrzeug mit einem selbst verbraucht, kann man nur einen einfachen Test machen. Dafür muss man den Tank einmal völlig leer machen und dann z.B. genau 10 Liter tanken und sich seinen aktuellen Kilometerstand zu notieren.

Benzinverbrauch berechnen

Gefahrene Strecke in km
Preis pro Liter
Benötigte Benzinmenge in Liter

Dannach fährt man seine „Standardstrecke“ so lange auf und ab, bis der Tank erneut leer ist und ließt wieder seinen Kilometerstand ab. Davon zieht man dann den ersten Kilometerstand ab und hat das Ergebnis, wie weit man mit 10 Litern kommt. Hat man zum Beispiel 183 km mit 10 Litern geschafft braucht man etwas „Dreisatz“ um zu berechnen, wie viel Liter man auf 100 km wirklich verbraucht. Wenn man für 183 km 10 Liter Benzin braucht, ist die nächste Frage: Wie viel Liter braucht man für 1km?

  • Das findet man heraus in dem man die 10 Liter durch 183 teilt; 10:183 = 0,055

Das heißt also, dass man 0,055 Liter pro Kilometer verbraucht. Wie viel verbraucht man dann auf 100 km? Dafür multipliziert man den Verbrauch von 1km mit 100 ; 0,055 x 100 = 5,5. In diesem Beispiel verbraucht man also 5,5 Liter pro 100 km oder anders herum, man kommt mit 5,5 Liter Benzin genau 100 km weit. Sicher ist es etwas Aufwand, so einen Test durchzuführen doch genau genommen ist es immer noch die „preiswertere“ Alternative, um herauszufinden, wie viel Sprit, das eigene Fahrzeug schluckt. Ist es zu viel, kann es auch an der Fahrweise liegen und ein Coach, für „sparsameres“ Fahren kann sich durchaus mal bezahlt machen.