Kalorienrechner
Wer sich im Internet nach einem Kalorienrechner umsieht, wird sicher in den seltensten Fällen wirklich auf einen Rechner stoßen, bei dem die Nährwerte der verwendeten Lebensmittel auch gleich in den ganzen Tagesverbrauch umgerechnet werden. Was das Leben aber wesentlich vereinfacht, sind die Rechner, bei denen man sich bestimmte „Lebensmittelgruppen“ heraussuchen kann und dafür dann die Nährwerte mitgeteilt bekommt. Diese kann man sich dann in seine „Verbrauchsliste“ eintragen und braucht dann nur noch die einzelnen Nährwerte zu addieren. Grundsätzlich braucht man solche Tabellen aber nur, wenn man sich von „Produkten“ bzw. „Mahlzeiten“ ernährt, für die man keine „Nährwertangaben“ auf der Verpackung hat. Wer sich einen süßen Jogurt aus dem Supermarkt holt, kann es sich sparen, im Internet zu berechnen, wie viele Kalorien in diesem Becher sind. Denn auf der Packung steht zumindest drauf, wie viele Kalorien ca. 100 Gramm, dieses Jogurts enthalten. Mit ein bisschen Dreisatz, kann man dann ausrechnen, wie viel der 250 Gramm-Becher den nun insgesamt an Kalorien hat.
Hilfe braucht man aus einem Kalorienrechner lediglich bei Produkten, wie Brot, „selbstgemachter“ Marmelade oder Obst und Gemüse. Der Rest ist einfach nur Addition und vielleicht noch etwas Dreisatz. Insgesamt braucht man meistens nur eine gut sortierte Tabelle, wie in einem Kalorienrechner, um sich über die Nährwerte und Kalorien bestimmter Produkte zu informieren. Für das Berechnen braucht man aber nicht mehr als einen Stift und ein Blatt Papier. Ein Taschenrechner kann das Ganze beschleunigen und wer sich mit der Tabellenkalkulation wie z.B. Excel auskennt, kann sich hier einfach die einzelnen Werte eintragen und über die „Summe-Funktion berechnen lassen, wie viele Kalorien man an einem Tag verbraucht hat. Wer mit Übergewicht zu kämpfen hat, der darf sich aber nicht erlauben zu Hungern. Das beschleunigt hinterher nur den Jojo-Effekt, ganz gleich welcher „Wundermittelhersteller“ das Gegenteil behauptet. Es ist weniger wichtig, wie viel man isst, sondern viel wichtiger was man isst. In einem extremeren Beispiel kann man auch schlicht sagen, dass fünf Kilo Spagetti und Hack-Tomatensoße sicher mehr „Hüftgold“ produzieren als fünf Kilo Äpfel, was nicht heißt dass man zum Abnehmen gleich auf „Rohkost“ umsteigen muss, aber weniger Fett und etwas weniger puren Zucker können schon viel ausmachen.
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