Diverse Rechner

1) Als Erstes haben wir sicher die vielen „Kreditrechner“, die auf den verschiedensten Seiten vorgestellt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Rechner für einen Autokauf, einen Hausbau oder einen Verbraucherkredit handelt. Allen gemeinsam ist, dass sie in meist über einen Kreditvermittler zu bekommen sind, der seinen eigenen Anteil in Prozenten, an einem vermittelten Kredit verdient. Außerdem ist in einem Rechner für einen Kredit meist auch nicht enthalten, was man an zusätzlichen Kosten für Versicherungen oder „Sicherungsleistungen“ bei der Bank hinterlegen muss. Das ist zwar nicht immer „rechtens“, aber damit nimmt man es ja (siehe Sicieté Generale) im Bankenwesen eh nicht so genau. Auch bei Billigangeboten muss man bei einem virtuellen Rechner, darauf gefasst sein, dass es sich nur um ein Lockangebot handelt, dass im „Ernstfall“ schnell „teuer-gerechnet“ wird.

2) Als Zweites gibt es noch die „Leistungsrechner“, mit denen man oberflächlich berechnen kann, wie viel Hartz 4, Bafög o.ä. man auf einen Antrag hin bekommen kann. Hier sollte man unbedingt daran denken, dass diverse Rechner zu „Behördenleistungen“ nicht immer auf dem neuesten Stand sind und deshalb nicht immer die korrekten „Zahlen“ wiedergeben. Außerdem hängen viele Anträge auch sehr von den individuellen Vorraussetzungen ab, die so ein Rechner gar nicht alle berücksichtigen kann. Deshalb können die „versprochenen“ Leistungen nicht garantiert werden, sondern dienen bestenfalls als Anhaltspunkt.

3) Als Drittes wären noch die so genannten Promille-Rechner zu erwähnen, die man im wahrsten Sinne des Wortes mit äußerster Vorsicht zu „genießen“ hat. Der Grund dafür ist einfach, dass der Alkohol auf Menschen sehr unterschiedlich wirkt und hier eigentlich nicht einmal ein Anhaltspunkt für den „Promillewert“ gegeben werden kann. Ein Promille-Rechner geht nur von „statistischen Daten“ aus. Dabei wird nicht berücksichtigt, wie viel man sonst trinkt und wie gut man Alkohol im Allgemeinen verträgt. Aber auch „Fragen“ nach dem „gefühlten“ Promillewert, können keine echte Einschätzung über die Fahrtüchtigkeit abgeben.

Insgesamt gibt es natürlich noch diverse andere Rechner, die man gelegentlich mal gebrauchen kann. Von einem einfachen Preisvergleich, für ein bestimmtes Produkt, bis hin zu einem Devisenrechner, der stündlich aktualisierte Werte für fremde Währungen liefert, kann man so ziemlich alles finden. Gerade wenn es jedoch um „konkrete“ Zahlen, wie bei einem „Währungsrechner“ geht, kann man aber in der Regel davon ausgehen, dass sich das Ergebnis auch im korrekten Bereich hält. Von einem Rechner zu „Behördenleistungen“ bzw. „Promillewerten“ kann man das so aber nicht behaupten.