Auto Haftpflicht Rechner
In Deutschland wird kein Fahrzeug zum Straßenverkehr zugelassen, dass keine Haftpflichtversicherung hat. Damit soll abgesichert werden, dass kein „Geschädigter“ auf seinen Kosten bzw. Schäden sitzen bleibt, weil irgendein Fahrzeug nicht versichert ist. Die ganze Sache hat aber auch einen Haken. Normaler Weise ist im Schadensfall, immer derjenige „haftbar“ der den Schaden verursacht hat. Aber längst nicht jeder der einen Führerschein hat, ist auch immer mit dem eigenen Auto unterwegs oder hat eines. Würde man also immer nur den Fahrer „belangen“ wollen, so könnte es passieren, das ein Fahrer nur mit einem geliehenen Auto unterwegs ist und keine eigene Kfz-Haftpflicht abgeschlossen hat. Damit würde ein Geschädigter wieder auf dem trocknen sitzen, weil der Eigentümer ja den „Unfall“ nicht verursacht hat. Deshalb gilt in Deutschland, dass die Haftpflicht auch dann beim Eigentümer des Autos liegt, wenn das Auto an andere verliehen wurde und diese einen Unfall bauen.
Bei den Beiträgen hat man eigentlich kaum eine Möglichkeit sich die Prämien zu berechnen, außer man holt sich die entsprechenden Angebote von einem Versicherer. Der Grund dafür ist einfach, dass es sich natürlich nach der „Deckungssumme“ richtet, wie viel man an Prämie zu zahlen hat und wie „teuer“ ein Versicherer ist. Aber auch der Typ von Auto, den man fährt, kann Einfluss auf die Prämie haben. Ist ein Auto besonders „schadensanfällig“ so steigt auch die Prämie. Was viele Fahrer sicher auch interessiert, ist der Schadenfreiheitsrabatt, den man bekommt, je länger man ein Auto fährt ohne einen Unfall zu bauen. Wie hoch der Schadensfreiheitsrabatt ist, hängt aber auch davon ab, wie viel „Rabatt“ der Versicherer geben möchte. Das kann von vielen Dingen abhängen. Dazu gehört zum Beispiel das „Geschlecht“ und das „Alter“ der Fahrer oder auch, ob die Fahrer Kinder haben oder nicht. Damit versuchen die Versicherer einzuschätzen, wie hoch das Risiko ist, dass ein Fahrer einen Unfall baut bzw. wie „risikofreudig“ er in der Regel sein dürfte. Obwohl es keine Altersbeschränkungen für das Autofahren gibt, so gibt es doch auch Versicherer, die einem Autofahrer, ab einem gewissen Alter keine Versicherung mehr bieten würden. Um sich selbst mit einem Rechner, seine „Prämien“ zu berechnen, braucht man neben seiner „Schadensfreiheitsklasse“ und sonstigen „Rabatten“ auch die so genannte „Normalprämie“ eines Versicherers, die quasi als die „Grundlage“ jeder Berechnung herhalten muss.
|